PRESSEMITTEILUNGEN

Seit 40 Jahren mit Haut und Haaren Kürschner
Das Firmenporträt am Wochenende

"Wir verarbeiten alles, was Haut und Haare hat" - so fasst Jürgen Lorbeer sein Leistungsangebot zusammen. Genauer definiert heißt das individuelle Neuanfertigung und Reparaturen an Leder- und Pelzbekleidung sowie Herstellung Pelzkappen und -kragen für Damen und Herren. Vor genau 40 Jahren - am 1.4.1958 - hatte der Vater Hans Lorbeer die Kürschnerei in der Messerschmiedestraße in Zeitz gegründet, die Jürgen Lorbeer dann 1985 mit seiner Ehefrau Ludgard übernahm. Sie war zuvor auch schon in der Lederwarenindustrie tätig.

Durch die Modernisierung des Ladengeschäftes 1991 konnte das Warenangebot um Leder- und Veloursbekleidung für Damen und Herren sowie Kleinlederwaren erweitert werden.
Sohn Steffen legte 1991 seine Gesellenprüfung ab und sammelte seitdem im elterlichen Betrieb Erfahrungen. Er soll einmal den Familienbetrieb in die vierte Kürschner Generation weiterführen, dessen Grundstein der Großvater des jetzigen Inhabers als Kürschner in Weißenfels legte.

Leider ist die Bevölkerung über die Arbeit der Kürschner nicht immer richtig informiert. Bei Lorbeer´s kann man jedoch sicher sein, dass es keine Felle von artgeschützten Tieren verarbeitet werden. Eine gute Kundenberatung und die korrekte Information des Bürgers stehen deshalb für Jürgen Lorbeer im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Dafür steht seine 40jährige Erfahrung.

Quelle: SuperSonntag vom 29.03.1998
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50 Jahre Kürschnerei Lorbeer in Zeitz

Am 1. April 1958 gründete Kürschnermeister Hans Lorbeer die Kürschnerei in der Zeitzer Messerschmiedestraße 21. Er hatte das Handwerk von seinem Vater übernommen, der vor dem zweiten Weltkrieg ein Kürschnereigeschäft in Weißenfels betrieben hatte. Also gibt es den Familienbetrieb Lorbeer genau genommen schon länger als 50 Jahre. Aber der heutige Firmeninhaber Jürgen Lorbeer und seine Ehefrau Ludgard feiern den 1. April als Jubiläum, weil die Kürschnerei seitdem in Zeitz ist. Jürgen Lorbeer hatte 1964 seine Meisterprüfung abgelegt und 1985 die elterliche Kürschnerei übernommen. Bis dahin hatte sein Vater ausschließlich Pelze zu maßgearbeiteter Pelzbekleidung und Accessoires verarbeitet.

Jürgen und Ludgard Lorbeer modernisierten 1991 das Ladengeschäft in der Messerschmiedestraße.Dadurch konnte das Sortiment um Velour- und Lederbekleidung sowie Kleinlederwaren erweitert werden. Seit 1998 kam noch der Aufkauf getrockneten Kaninchenfellen hinzu. Und auch um die Zukunft des Unternehmens muss sich die Familie Lorbeer keine Sorgen machen. Sohn Steffen begann 1987 seine Lehre beim Vater, legte 1991 die Gesellenprüfung ab und ist seitdem im Familienbetrieb beschäftigt. Später
Soll er die Kürschnerei in 4.Generation übernehmen.

Jürgen und Ludgard Lorbeer mit ihrem Sohn Steffen, der die Kürschnerei später einmal übernehmen soll.
Quelle: SuperSonntag vom April 2008
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Geschäftsübergabe in 4. Generation
Kürschnermeister J. Lorbeer

Wir wünschen unseren Kunden und Geschäftspartnern ein erholsames Weihnachtsfest sowie ein gesundes und glückliches neues Jahr. Zum 01.01.2009 übergebe ich meine Kürschnerei an meinen Sohn. Bei unserer treuen Kundschaft und Geschäftsfreunden möchten wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige gute Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken. Wir wünschen uns, dass dieses Vertrauen auch unserem Sohn entgegengebracht wird.

Jürgen & Ludgard Lorbeer
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Handwerk Kürschner
Berufserfahrung für Vorschulkinder

Aufgeweckte Vorschulkinder in einer Kürschnerei sind sicherlich kein alltägliches Bild. Doch es waren acht Jungen und Mädchen des katholischen Kindergartens Zeitz in der Kürschnerei Lorbeer zu Gast, um sich spielerisch mit dem Pelzhandwerk auseinander zu setzten. Zur Verdeutlichung der verschiedenen Aspekte, die die Arbeit bietet, wurden die Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren in Gruppen aufgeteilt. Einmal hieß es für die Knirpse Knöpfe annähen und auf Station zwei durften dann echte Kaninchenfelle mit Hammer und Nagel auf einer Holzplatte „gezweckt“ werden.

Laut Kindergärtnerin Christine Schirbach ist es wichtig, dass die Kinder in einer stark technologisierten Zeit etwas über altehrwürdige Handwerksberufe lernen. Denn sie findet: „Was man einmal mit seinen eigenen Händen gemacht hat, das vergisst man nicht so schnell wieder“. Deshalb stehen als nächste Stationen Zwischenstopps beim Bäcker und Schmied auf dem Plan. Dabei lässt sich bei manch einem Sprössling, schon jetzt eine gewisse Geschicklichkeit im Umgang mit Werkzeugen erkennen.
Für Kürschnerei-Inhaber Steffen Lorbeer ist es ebenso wichtig, der jungen Generation die Zweifel an den Tierpelzen zu nehmen, wie für Schirbach. Denn in seinem Geschäft fehlt der Nachwuchs. Dabei kann er versichern, dass alle Felle aus ökologisch guter Herkunft, größtenteils sogar aus dem Burgenlandkreis, sind. Auch wenn leider nicht immer genügend Pelze für ihn abfallen.
Doch dem 41-Jährige ist auch bewusst: „Schwarze Schafe gibt es überall“. Er könne jedoch mit gutem Gewissen sagen, dass er nichts vor den Tierschützern zu verbergen habe. Seiner Meinung nach ist es wichtig, diesem Thema aufgeschlossen gegenüberzustehen und über Hintergründe des Handwerks aufzuklären. Neuen Medien wie dem Internet steht er ebenfalls sehr positiv gegenüber, immerhin läuft der Verkauf und die Bestellung hauptsächlich darüber ab. Die Möglichkeiten, die durch das Internet geboten werden, könne er nur jedem empfehlen. Zur Zeit seien Mützen mit Pelzbommel oder Kapuzenstreifen aus Waschbärfell besonders beliebt. Aber auch Sonderwünschen steht Lorbeer aufgeschlossen gegenüber.

Quelle: https://www.mz-web.de/5473730 ©2018